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Volle Pulle

Wie das zischt! Ein herrliches Gefühl. Wenn es im Sommer so richtig heiss und der Durst gross ist, wird jeder Schluck des kühlen Mineralwassers zum Hochgenuss.

Der Haken an der Sache: Gerade dieses grosse Durstgefühl ist nicht unbedingt das Beste für den Körper. «Auf keinen Fall mit dem Trinken zuwarten, bis die Zunge aus dem Hals hängt», rät deshalb Dr. Johannes M. Peil, leitender Arzt an der Sportklinik Bad Nauheim. «Bei Hitze und körperlicher Anstrengung braucht der Mensch kontinuierlich viel Flüssigkeit. Bereits ein Defizit von zwei Prozent führt zu messbaren Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Leistungsabfall», erklärt der Sportmediziner. Seit fast zwanzig Jahren betreut er Hochleistungssportler wie die Formel-1-Legende Michael Schumacher. «Denn über den Schweiss werden neben Wasser auch wertvolle Mineralien ausgeschieden. Allen voran Natrium, das den Flüssigkeitshaushalt im Körper reguliert.» Hohe Salzverluste äussern sich beispielsweise beim Jogging rasch in Krämpfen.

Damit der Körper im Gleichgewicht bleibt, rät die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung, täglich ein bis zwei Liter Flüssigkeit zu trinken. Am besten Wasser oder ungesüssten Tee. So viel braucht der menschliche Körper, der selbst zu 75 Prozent aus Wasser besteht (das Gehirn sogar zu 85 bis 90 Prozent), um Nährstoffe, Enzyme und Vitamine zu transportieren. Umgekehrt gilt dies auch für den Abtransport von Gift- und Ausscheidungsstoffen.

Treibstoff für den Geist
Wasser ist aber auch nötig, um den Wärmehaushalt im Körper zu regulieren. Deshalb ist es wichtig, bereits etwas zu trinken, bevor man seine Sportschuhe schnürt. Nur wenn genügend Wasser zum Verdunsten, also zum Schwitzen, vorhanden ist, kann der Körper seine lebenswichtigen Organtemperaturen regeln. Und das gilt nicht nur für körperliche Anstrengungen. Auch die geistige Leistungsfähigkeit sollten wir trinkend unterstützen, damit das Gehirn immer optimal versorgt ist.

Ärzte und Ernährungswissenschaftler raten daher, über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen zu trinken. Besonders ältere Leute vernachlässigen dies oft, da das Durstempfinden mit zunehmendem Alter nachlässt. Wer zu einer solchen Unterversorgung neigt, kann sich überlisten, indem er sich öfter einen Tee zubereitet oder Fruchtsäfte mit Wasser mischt. Der optimale Flüssigkeitshaushalt im Körper ist ein ganz wesentlicher Faktor für unser Wohlgefühl. Ganz ohne Zischen.

27 Bewertung(en)

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  • Lenzin,

    Hab ich's doch gewusst - trinken, trinken, trinken - und das nicht nur zum Essen - und vor allem eben Wasser, nicht Cola oder sonst welche Süssgetränke oder irgendwelche "Aufputscher", sondern eben Wasser. ich werde oft belächelt, um nicht zu sagen ausgelacht, weil ich zum Essen eigentlich gar nicht trinke, aber über den Tag verteilt, mindestens 2,5+ Liter Wasser zu mir nehme. einmal mehr: der fachmännische Artikel hat mich bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein. Merci.

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