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Street Food der mobile Genuss

Es duftet nach gebratenem Fleisch, nach Knoblauch, Ingwer und geschmolzener Schokolade. Im «Puls 5», einer hippen historischen Giessereihalle im Trendquartier Zürich West, tummeln sich Gourmets und Kenner des guten Geschmacks. Stände mit verheissungsvollen Namen wie Kottu Roti, Fräulein Kimchi, Ukuva iAfrica oder japanese Y-shoku food bieten Köstlichkeiten aus aller Herren Länder. Eines ist dabei sicher: Beim Street Food Festival bleibt keine geschmackliche Vorliebe unerfüllt.

Ob Pulled Pork Burger, Dumplings, Austern, fantasievoll belegte Sandwiches oder liebevoll dekorierte Cup Cakes, es gibt Spezialitäten aus aller Welt. «Wir bieten bei unseren Street Food Festivals Delikatessen aus unterschiedlichsten Kulturen an. Insgesamt machen etwa 50 Anbieter mit. Einzelpersonen sind genauso dabei wie Gastrobetriebe oder professionelle Caterer. Wir haben aber auch Standbetreiber, die auf die Gerichte, die sie anbieten, spezialisiert sind und damit zeigen wollen, wo sie herkommen», erzählt Katja Weber, die zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin Vania Kukleta im Sommer 2014 das erste Street Food Festival in Zürich auf die Beine gestellt hat.

Eben mal durch die Welt «snacken»
Dass die Snacks und Foodstände gut aussehen, nicht zu üppig und auch nicht zu teuer sind, wird von den beiden Organisatorinnen ausdrücklich erwünscht. Denn sie wissen, dass die Besucher des Festivals nicht nur ausgefallene Imbisse suchen, sondern ein urbanes Lebensgefühl. «Sich mal eben durch die Welt snacken, ohne gleich ins Flugzeug zu steigen, ist einer der Gründe, warum Street Food so beliebt ist», weiss Weber. Dazu gehöre eben auch, dass man verschiedene Gerichte probieren könne.

Ursprünglich kommt der Street-Food-Trend aus den USA und England. Dort hat vor rund zehn Jahren alles mit Food Trucks begonnen, die sich als rollende Gourmettempel vorzugsweise im urbanen Raum positionierten und Schluss machten mit fettigen Pommes, laschen Buns und überwürzten Hackbraten. «Daraus hat sich international eine neue Street-Food-Bewegung entwickelt, die dem urbanen Bedürfnis nach gesunden und sinnhaften aber dennoch schnellen und unkomplizierten Essensangeboten entspricht», betont Weber. Seitdem treffe man auch in der Schweiz immer häufiger Food Trucks, die Feinschmecker in der Innenstadt oder vor Bürokomplexen mit ihren kreativen Imbissangeboten verwöhnen. «Allerdings», so bedauert Weber, «gibt es viel zu wenige Stellplätze.»

Nase voll von Kettenrestaurants
Den Trend zu Street Food kann das nicht aufhalten. Denn immer mehr Menschen haben die Nase voll von Kettenrestaurants, die in den Metropolen rund um den Erdball die Innenstädte dominieren. Sie wollen endlich Qualität auf ihren – oft biologisch abbaubaren – Papptellern. Das bedeutet frisches, biologisch angebautes Gemüse, nachhaltig produziertes Fleisch und vollwertiges Brot. Schnelles Essen auf die Hand, das aufwändig hergestellt wurde.

Der Caterer war beim 1. Street Food Festival mit dabei. Selbst die Vintage-Schrift war dabei hausgemacht.Street Food treibts bunt – schliesslich soll das Auge auch etwas davon haben.Viele Spezialitäten von der Snacktheke zeichnen sich durch eine besondere Liebe zum kulinarischen Detail aus.
Der Caterer war beim 1. Street Food Festival mit dabei. Selbst die Vintage-Schrift war dabei hausgemacht.
Street Food treibts bunt – schliesslich soll das Auge auch etwas davon haben.
Viele Spezialitäten von der Snacktheke zeichnen sich durch eine besondere Liebe zum kulinarischen Detail aus.

Angeboten werden solche Köstlichkeiten meist von jungen und kreativen Leuten, die Lust haben, etwas auszuprobieren. Beim ersten Berner und schweizweit grössten «Streatfood»-Festival verwöhnten am 4. April Schweizer Strassenköche ihre Gäste. Mit von der Partie waren beispielsweise «Phil’s Fresh & Delicious Food Revolution» und seine Berner Hotdogs, «The Lunch Box» mit Cevapcicis, oder «made with love». Festival-Organisator und Web Designer Christoph Egli hat dazu mit streatfood.ch eine eigene Internetplattform geschaffen, die über aktuelle Standorte und Menüs der mobilen Imbissstände informiert.
Damit sich solche Veranstaltungen blitzschnell rumsprechen, haben sich die sozialen Netzwerke als Kommunikationstool bewährt. Auf Facebook posten, wo das nächste Festival startet oder wo der Food Truck gerade hält – und es sich dann einfach schmecken lassen.

6 Bewertung(en)

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  • Regina Kohler,

    Leider kaum für Vegetarier mit Glutenallergie .

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