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Sicher unterwegs mit Leuchtzeichen

Es ist Herbst und die Tage werden kürzer. Im Strassenverkehr steigt jetzt das Unfallrisiko, vor allem die Zeiten zwischen 7 und 8 Uhr sowie zwischen 16 und 18 Uhr gelten als besonders heikel. Am meisten gefährdet sind Schulkinder, Senioren, Velofahrer, aber auch Jogger und freilaufende Hunde. Ein Kind mit dunkler Kleidung beispielsweise wird im Abblendlicht von Autofahrern erst aus etwa 25 Metern Entfernung wahrgenommen. Trägt es helle Sachen, ist es schon aus 40 Metern zu sehen. Noch besser ist eine Warnweste: Damit leuchtet das Kind schon aus gut 140 Metern Entfernung hell auf.

Blickfang Leuchtgürtel
Mit diesem Wissen im Hinterkopf tut zum Beispiel der Touring Club Schweiz (TCS) seit langem viel für die Sicherheit gerade der jüngsten Verkehrsteilnehmer. Seit kurzem verteilt der TCS gratis Sicherheitswesten an Erstklässler. «Die sind ein Riesenerfolg, wir haben bisher über 250 000 Stück von dem zertifizierten und ökologisch getesteten Modell herausgegeben. Es gibt sehr viele positive Kommentare von Eltern und Schulen, und wir können damit einen aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit der Kinder leisten», sagt Helmut Gierer. Der TCS-Experte empfiehlt Eltern zudem, auch an anderen Stellen der Kleidung auf gute Sichtbarkeit zu achten.

Auffallen mit Reflektoren
Beim Kauf von Winterjacken etwa sollte auf reflektierende Materialteile geachtet werden. Auch die Schulmappe sollte mit Lichtreflektoren ausgerüstet sein. Sinnvoll sind speziell baumelnde Reflektoren, die mit einem Band am Thek befestigt werden. Sie sind von allen Seiten sichtbar und erregen durch die Bewegung die Aufmerksamkeit der Auto- und Lkw-Fahrer. Wichtig ist, die Kinder immer wieder daran zu erinnern, auch das Licht an ihrem Velo anzuschalten. Das Gleiche gilt natürlich für Erwachsene.

Gefordert seien aber auch die Autofahrer. «Gerade Kinder sind oft mit anderen Dingen beschäftigt, sie spielen oder reden und gehen dann urplötzlich über die Strasse. Es ist extrem wichtig, dass Autofahrer in ihrer Nähe ganz vorsichtig fahren», sagt Gierer. Oft fehle es auch ganz einfach am Verständnis zwischen den Autofahrern und den Kindern. Den Kleinen wird zum Beispiel in der polizeilichen Verkehrserziehung eingeschärft, dass sie erst über den Fussgängerstreifen gehen dürfen, wenn die Räder der Autos stillstehen. Das wissen allerdings viele Autofahrer nicht und sind genervt, wenn die Kleinen ängstlich am Strassenrand warten. Deshalb auch hier der Tipp für die Autofahrer: aufmerksam sein und Rücksicht nehmen.

Sehen und gesehen werden – darüber entscheiden die Reflektoren genauso wie die Lichtquellen am Auto. Halogen-, Xenon- und LED-Leuchten im Vergleich:

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