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Schneevergnügen mal anders

Schneeschuhlaufen
So waren unsere Vorfahren schon vor hunderten von Jahren unterwegs. Auf Schuhen aus Holz, Zweigen und Tiersehnen sind sie im Winter durch tiefen Schnee auf die Jagd gegangen. Heute machen sich Natur- und Wanderfreunde mit Hightech-Schneeschuhen unter den Füssen auf den Weg durch tief verschneite Winterlandschaften. Diese sanfte Wintersportart gewinnt immer mehr Anhänger. Nicht zuletzt auch, weil jeder, der in Bergschuhen gehen kann, auch in der Lage ist, auf Schneeschuhen durch unberührte Winterlandschaften zu stapfen – selbstverständlich mit gehörigem Respekt vor der Natur. Fast alle Schweizer Wintersportorte sind inzwischen auf Schneeschuhläufer ausgerichtet. Zermatt zum Beispiel bietet vier markierte Schneeschuhrouten, in Crans Montana sind 15 Kilometer für Schneeschuhläufer vorbereitet. Richtig romantisch wird es, wenn nachts der Mondschein bei Locarno den Weg etwa auf den Cardada oder die Cima della Trosa weist. Zur Belohnung winken dann eine währschafte Mahlzeit und ein wärmender Gute-Nacht-Trunk. Grosse Schneeschuherlebnisse gibt es hier: www.zermatt.chwww.myswitzerland.comwww.engadin.com,
www.winter.crans-montana-aminona.com

Schlitteln
Ein Winter ohne Schlittelplausch geht gar nicht! Wie früher: bäuchlings auf den Schlitten und hinab ins Tal. Am tollsten war es, wenn noch ein Freund auf dem Rücken sass und den Hang mit hinunter sauste. Schlitteln macht selbst dann noch Spass, wenn man bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Ganz egal ob mit der Familie oder mit Freunden. Das Gute daran ist, dass es nicht mehr als einen Schlitten, Schnee und einen Hang braucht. Die fantastischsten Erlebnisse bieten jedoch Natur- und richtige Rennschlittelbahnen. Wie in Davos und Klosters, wo die Wiege des internationalen Schlittensportes steht – hier wurde bereits 1883 das erste offizielle Schlittelrennen durchgeführt. Und der berühmte Davoser Schlitten ist gewissermassen das Original unter den Kufenfahrzeugen. Heute gibt es dort neun unterschiedliche Schlittelbahnen für jeden Anspruch. Aber auch sonst ist die Schweiz eine echte Hochburg für diesen Trendsport – sei es in Feldis, am Heinzenberg, in Schams, Avers oder Rheinwald. Oder wie wäre es mit der vielleicht berühmtesten Schlittelbahn Europas? Sechs Kilometer rasanter Hochgenuss von Preda nach Bergün. Viele super Abfahrten gibt es auch hier: www.myswitzerland.com

Eisstockschiessen
Wenn es so richtig eisig kalt ist, werden diese Sportler erst richtig heiss: Eisstockschützen. Ihr Sport hat eine tief verwurzelte Tradition und punktet mit Technik und höchster Geselligkeit. Kein Wunder also, dass der älteste Eisstockclub der Schweiz 1898 in Davos ausdrücklich zum Zweck des gemütlichen Beisammenseins gegründet wurde. Eine gute Portion Ehrgeiz schob die Eissportler darüber hinaus aber schon immer an. Im Gegensatz zur verwandten Sportart Curling ist Eisstockschiessen allen Bemühungen zum Trotz dennoch keine olympische Disziplin geworden. Grundsätzlich wird beim Spiel versucht, eine optimale Platzierung des eigenen Eisstocks zum Zielgegenstand, der Daube, zu erreichen. Zwei Mannschaften, bestehend aus jeweils vier Spielerinnen oder Spielern, stehen sich gegenüber und versuchen abwechselnd die Eisstöcke möglichst nahe an die Daube zu bringen. Ein Spiel hat sechs Kehren (Durchgänge), wobei es jeweils vier Stockversuche gibt. Die Mannschaft mit den meisten «Stockpunkten» gewinnt. Manch Hobbyspieler gönnt sich zwischen den Durchgängen auch mal einen wärmenden Schluck aus dem Flachmann, wobei die Erfolgsquote von Hochprozentigem als Anschubhilfe strittig zu beurteilen ist. Egal auf welchem Niveau, spielen kann man auf allen dick zugefrorenen Eisflächen. Es gibt aber auch überall in der Schweiz Kunsteisbahnen, die Eisstockschiessen im Angebot haben. Zur Wiege des Eisstockschiessens in Davos geht es hier entlang: www.davos.ch

Schlittenhunde
Eine Portion Alaska gefällig? Ein ganz und gar tierisches Abenteuer und unvergessliches Erlebnis zugleich ist eine Schlittenfahrt mit Huskys. Die «Indianerhunde» mit ihren oft so charakteristisch unterschiedlich farbigen Augen zeichnen sich durch unbändigen, ausdauernden Willen zum Laufen aus. Sie sind genügsam, vertragen sich bestens mit anderen Hunden und vor allen mit den Menschen. In erster Linie bringen sie gehörig Tempo und Traktion in den Schnee. Einsteiger und Gelegenheitsabenteurer gehen unter fachkundiger Anleitung beispielsweise im Berner Oberland hinaus in die weite Natur. Als «Musher» von einem Gespann helfen sie bereits beim Anschirren der Tiere mit und werden im Laufe des Tages Teil des Teams. Ab Beatenberg sind auch Huskytouren durch die Vollmondnacht möglich. Auch richtige Wettkampftypen kommen auf dem Hundeschlitten voll auf ihre Kosten. Zum Beispiel bei Schlittenhunderennen, die über die Wintersaison in der ganzen Schweiz ausgetragen werden. Informationen rund um das Schlittenhunde-Erlebnis gibt es hier: www.ausflugsziele.chwww.meinweekend.chwww.huskystuff.org

Abenteuer Iglu
Ein eiskaltes Vergnügen lockt beim Iglu bauen in der winterlichen Bergwelt. Wer seinen eigenen Schnee- und Eispalast konstruieren will, macht sich mit den Schneeschuhen auf in wirklich abgelegene Winkel. Die «Iglubauer» um Felix Sprecher aus Bättwil im Kanton Solothurn führen Abenteurer in attraktive Schneeregionen der ganzen Schweiz, um sie zum gemeinsamen Bau von «Kugelhäusern» anzuleiten. Die Iglus werden nach allen Regeln der Eskimokunst konstruiert und dienen zwei, drei oder vier Personen als absolut naturnahes Schlafquartier. Einzige Voraussetzung fürs Mitmachen: ein bisschen handwerkliches Geschick. Schliesslich muss Eisziegel um Eisziegel mit der Säge zugeschnitten, geformt und sorgsam zu einem tragfähigen Kugelgewölbe verbaut werden. Hier zeigen die Iglubauer, wie es geht: www.iglubauer.ch

Snowbiken
Das ist wirklich abgefahren – ein «Velo» für die Piste. Am besten weiss das Björn Walter aus Grächen VS. Der 39-Jährige ist seit über 20 Jahren begeisterter Snowbiker, gewann zwei Weltmeistertitel (1998 und 2003) und im Jahr 2008 den Gesamtweltcup. Seit 2011 führt er in Grächen Snowbike-Kurse für Touristen. Für «NummerSicher» erklärt er, worauf es ankommt: «Das Schöne daran ist, dass es ganz einfach zu lernen ist, eben fast wie Velofahren. Und wenn man das Gerät einmal richtig beherrscht, wird die Fahrt ein Hochgenuss. Man sitzt sehr bequem auf dem Snowbike, der Schwerpunkt ist tief. Mit den Händen hat man den Lenker fest im Griff. An den Füssen trägt man kurze Skier zur Ausbalancierung. Man kann sich bestens abstützen. Da fühlen sich auch ältere Personen sofort sehr sicher. Nach rund zwei Stunden Einführung können sie jede Piste sicher befahren. Wer rücksichtsvoll und den persönlichen Verhältnissen angepasst fährt, vermindert sein Unfallrisiko massiv. Zum persönlichen Schutz trägt man einen Helm, was heute für fast alle Wintersportler selbstverständlich ist. In der Schweiz gibt es einige tolle Destinationen, die für das Snowbike prädestiniert sind. Meine erste Priorität ist natürlich Grächen. Sehr empfehlenswert sind auch der Hoch-Ybrig, der Atzmännig, Adelboden, Bürchen, Crans Montana, Gstaad, die kleine Scheidegg oder die Mörlialp. Ich freue mich auf den nächsten Winter.» Und hier folgen weitere Informationen: www.snowbike-graechen.chwww.graechen.ch

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