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Life Coach: vorsorgen statt sorgen

Das kennt jeder. Es gibt viele Dinge, die morgen und in nächster Zeit zu tun sind: Rechnungen begleichen, den Wartungstermin für die Heizung vereinbaren, die Steuererklärung abgeben, die nächste Rate für die Hypothek überweisen … Doch was wäre mit all diesen Alltagsaufgaben, wenn derjenige, der sie mit grosser Selbstverständlichkeit erledigt, plötzlich verstirbt?

Bis zu 200 Aufgaben
Es sind 100 bis 200 Aufgaben, die Hinterbliebene nach einem Todesfall erledigen müssen, über 40 Verträge sind dann im Durchschnitt zu kündigen. Und dabei hat auch noch in den Familien oft nur eine Person den Überblick über die finanzielle Situation. Mit anderen Worten:«Es lohnt sich, über die letzten Dinge nachzudenken, bevor sie akut werden, und sich im Fall des Falles professionelle Hilfe bei einem Life Coach zu suchen», erklärt Domenico Simoni, Netzwerkmanager Personenversicherung
der Basler Versicherung.

«Hinterbliebene fühlen sich nach dem Todesfall oft hilflos. Sie wissen dann eine gezielte und professionelle Unterstützung seitens eines Life Coachs besonders wertzuschätzen», sagt Simoni. Im ersten Schritt verschaffe sich der Life Coach einen Überblick, er priorisiere und koordiniere die dringlichsten Aufgaben und helfe bei der Vermittlung von Spezialisten. «Und das alles mit viel Empathie und Verständnis für die emotionale Situation der Hinterbliebenen», so Simoni.

80 Prozent haben kein Testament
Dass viele Menschen die Frage nach dem „Was wäre, wenn …?“ unbeantwortet lassen, erweist sich im Todesfall als grosse Hürde für die Angehörigen. Über 80% der Menschen in der Schweiz haben kein Testament und keine Aussagen darüber gemacht, wie sie bestattet werden wollen. Auch um Bank- und Kontovollmachten oder den Zugriff auf Passwörter im Computer steht es oft schlecht.

«Der Life Coach hilft, die administrativen Hürden zu nehmen. Er analysiert mit den Hinterbliebenen in Ruhe die gesetzliche Situation, vermittelt sie bei Bedarf an Spezialisten für Erb- und Eherecht und hält ihnen den Rücken für eine Vielzahl von anstehenden Aufgaben frei», erklärt Simoni. Dazu gehörten beispielsweise die Organisation der Nachlassverwaltung, Kontakt mit Banken zur Erlangung von Vollmachten, Aufnahme des Erbschaftsinventars, Vollstreckung des Testaments sowie steuerrechtliche Massnahmen.

Kein Grund zur Panik
«Auch wenn die Zahl der Aufgaben nach einem Todesfall gross ist, besteht kein Grund zur Panik», stellt Domenico Simoni fest. «Die Hinterbliebenen müssen nicht alles sofort erledigen. Indem man sich etwas Zeit gibt, lassen sich Fehler und unnötiger Aufwand vermeiden.» Es gebe zwar Fristen, die eingehalten werden müssten, entscheidend sei jedoch der Verarbeitungsprozess. «Der Life Coach», so Simoni weiter, «hilft, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun und so unnötigen Stress zu vermeiden.»

Einfacher für die Hinterbliebenen wird es in jedem Fall, wenn entsprechende Vorsorge bereits zu Lebzeiten getroffen wurde, also ein Testament hinterlegt ist, Bank- und Kontovollmachten erteilt und autorisierte Zugriffe auf Passwörter geregelt wurden. Diese Dokumente können zu Hause an sicherem Ort, in einem Safe, Bankschliessfach, beim Erbschaftsamt, bei einem Testamentsvollstrecker und/oder bei engen Familienangehörigen oder Freunden bis zum «Tag X» aufbewahrt werden.

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