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Genusswandern in der Romandie

Manche Abenteuer beginnen fast vor der Haustür. «Es ist einfach wunderschön, im Jura zu wandern. Man entdeckt die Wildheit der Schweiz, eine grosse Vielfalt an Pflanzen und Tieren, trifft Fasane und Auerhähne, Murmeltiere, Gämsen und Steinböcke», schwärmt Noé Thiel, Sachbearbeiter Hütten beim Schweizer Alpen-Club SAC in Bern. Mit seiner Freundin marschierte er vier Tage lang mit Rucksack und Zelt auf dem Jurahöhenweg von Biel nach Neuenburg. Von dort können Wanderer zum Grand Canyon der Schweiz gelangen, dem Creux du Van. Spektakulär fallen hier die Wände des vier Kilometer langen Felsbogens senkrecht 160 Meter in die Tiefe.

Einmalige Fernsicht
Wer die Romandie zu Fuss erkunden möchte, kann auf dem Jurahöhenweg zirka 300 Kilometer von Dielsdorf, nördlich von Zürich, bis Nyon bei Genf in rund 15 Etappen wandern. Berühmt ist dieser klassische Fernwanderweg, der bereits 1905 markiert wurde, wegen seiner einmaligen Fernsicht auf Alpen, Schwarzwald und Vogesen. «Obwohl der Weg nicht hochalpin ist und als höchste Erhebung der Mont Tendre mit nur 1679 Metern bestiegen wird, sollten stets ausreichend Wasser, Essen, eine Jacke und Wanderstöcke mitgenommen werden», rät der Bieler Wanderleiter Thiel. «Im Winter können die aus Tierschutzgründen nicht gesperrten Strecken mit Schneeschuhen begangen werden.»

Im Oktober gibt es «Metzgete»
«Allein die hervorragende Küche in den Métairies, etwa in der Métairie Bois Raiguel, rechtfertigen einen Wochenendausflug ins Jura», erklärt Thiel. Die Métairies sind ehemalige Bauernhöfe, die im Sommer bewirtschaftet werden. Hier kommen Spezialitäten der Region auf den Tisch wie Trockenfleisch, Fondue, Beinschinken-Rösti-Salat, Alp-Gruyère und Enzianschnaps. «Im Oktober gibt es Metzgete», erzählt Thiel, Schlachtplatten mit Blut- und Leberwurst, Haxn, Speck und Rippli.

Köstlich ist auch der Chemin du Gruyère, die sogenannte Schoggi-Chäs-Route. Drei Stunden geht es dabei von Charmey nach Gruyères, wo vom Schloss über die historische Altstadt bis hin zur Schaukäserei jede Menge Genuss zu entdecken ist. Die Schokoladen im Maison Cailler in Broc, der Le Gruyère oder der Tête de Moine (zu Deutsch: der Mönchskopf) im La Maison du Gruyère sind immer eine Versuchung wert – und die Kalorien unterwegs glücklicherweise schnell wieder «abgelaufen».

Die Alpen durchqueren
Wem all das noch nicht reicht, kommt auf der nahe gelegenen Via Alpina sicherlich auf seine Kosten: 161 Tagesetappen führen durch acht Alpenstaaten von Monaco nach Triest. Allein in der Schweiz über 14 Pässe. Das allerdings ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Denn hier sind alpine Erfahrung, Trittsicherheit, eine perfekte Ausrüstung und jede Menge Kondition gefragt. Um sich selbst und andere nicht zu gefährden, gilt aber auf allen Wanderungen der Rat von Noé Thiel: «Immer nur die Strecken in Angriff nehmen, die man gut schafft.»

8 Bewertung(en)

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  • Urs Studer,

    Danke für die Information.

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