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Frühjahrskur für das heimische Grün

Die Tage werden wieder länger. Auch wenn der Boden noch braun und scheinbar leblos ist, fallen im März die ersten Arbeiten im Garten an. Bei den meisten Pflanzen kann jetzt der Winterschutz entfernt werden. Nur die Rosen sollten ihren wärmenden Wintermantel erst ablegen, wenn sich die ersten zarten Triebe zeigen. «Das Frühjahr ist die beste Zeit, um Rosen zu schneiden», weiss Markus Kobelt, Pflanzenzüchter und Gründer des Gartenversandhauses Lubera AG aus Buchs im Kanton Luzern. «Sie werden geschnitten und, damit sie später keinen Hunger bekommen, mit Hornmehl, Langzeitdünger oder Kompost gedüngt. Das garantiert eine üppige Blüte», so Kobelt weiter. «Wer im Frühjahr Rosen pflanzen will, kann die Wurzel leicht zurückschneiden und die Triebe auf etwa 20 Zentimeter kürzen. Kletter- und Strauchrosen brauchen im März in der Regel nur ausgedünnt zu werden.»

Auf die Witterung kommt es an
Eher zeitig gehören auch kälteempfindliche Vertreter wie Sommerflieder, Lavendel, Säckel- oder Bartblume in die Erde, damit sie bis zum folgenden Winter gut einwurzeln und widerstandsfähiger sind gegen starken Frost. Auch winterharte Chrysanthemen und Sommerblumen wie Vergissmeinnicht oder Stiefmütterchen können bereits gepflanzt werden. Gleichzeitig ist das Frühjahr auch der richtige Zeitpunkt, um winterharte Sträucher wie Rhododendron, Magnolie, Azalee, Forsythie, Hortensie und Flieder in die Erde zu bringen. «Es kommt jedoch bei allen Gartenarbeiten immer auf die Witterung an», sagt Zierpflanzengärtner Kobelt. «In manchen Jahren wird im März bereits der Rasen gemäht, es kann aber auch noch heftig schneien.»

Boden gut auflockern
Zu den im Sommer blühenden Zwiebelblumen, die Hobbygärtner am besten im März in den Boden bringen, zählen unter anderem Lilien, Begonien, Montbretien oder Alpenveilchen. Bevor jedoch Blumen ausgesät und Stauden gepflanzt werden, sollte der Boden gut auflockert sein, da er sich so schneller erwärmt, Samen rascher keimen und sich die Wurzeln besser im Boden verästeln. «Jetzt kann man auch schon einmal den ersten Blick auf Unkraut werfen und zupfen», rät Kobelt.

Am Balkon müssen die Töpfe jetzt ausgeleert und mit frischer nährstoffreicher Erde gefüllt werden. Damit sich keine Staunässe bildet, sollte am Boden der Blumenkästen eine «Drainage» aus Blähton, Vulkansteinchen oder Kies angelegt werden.

Dünger für die Zwiebelblumen
Zwiebelblumen wie Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen vertragen nun bereits ein wenig Dünger. Blühstauden, die schon länger im Beet oder im Topf sind, können jetzt geteilt oder zurückschnitten werden. Ausnahme bilden Stauden, die im Frühjahr blühen – sie werden erst im Herbst vermehrt.

Raus aus dem Winterschlaf
Im März ist auch die richtige Zeit, um Dahlien- und Gladiolenknollen aus dem Winterschlaf zu wecken. Kranke Stellen müssen ausgeschnitten und desinfiziert werden. Dazu eignet sich Holzkohlepulver. Ab Mitte Mai gehören die Knollen dann in den Boden. Auch überwinterte Kübelpflanzen brauchen jetzt erste Zuwendung: Zurückstutzen und heller stellen, bevor es wieder raus auf Balkon oder Terrasse geht. Langstielige, kahle Oleander oder Engelstrompeten lassen sich so zu buschigem Wuchs anregen. Jetzt kann der Sommer kommen.

5 Bewertung(en)

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  • Anonymous,

    4 Seiten vorher lobt ihr die Biene, und hier ist jedes Dritte Wort Dünger… sehr schön!

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